063: Sie sollte nie wieder laufen können. Und tat es trotzdem
Shownotes
Shownotes
- Schwerer Autounfall mit 21 Jahren
- Gebrochene Wirbelsäule und Lähmung vom Bauchnabel abwärts
- Aufwachsen im Osten ohne religiösen Bezug
- Ärztliche Prognose: eventuell wenige Schritte möglich
- Moment der Hoffnungslosigkeit und das erste Gebet
- Erkenntnis: Alleine ist dieser Weg nicht zu schaffen
- Traum vom Laufen als inneres Bild
- Erste Versuche, den Körper wieder zu bewegen
- Wochenlange Fokussierung auf eine minimale Bewegung (großer Zeh)
- Der Moment, in dem sich der Zeh bewegt
- Entscheidung und inneres Wissen: „Ich werde wieder laufen“
- Nach 9 Monaten mit Stützen aus der Reha
- Nach 2 Jahren eigenständiges Gehen
- Kontinuierlicher Fortschritt bis heute
- Verbindung von Körper, Nerven und Heilung über Zeit
- Die Bedeutung von aktivem Handeln im Heilungsprozess
- Warum der Weg selbst Freude machen darf – nicht nur das Ziel
- Leben findet nicht erst „danach“ statt, sondern auf dem Weg
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Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:11: Hallo, Mütchen.
00:00:12: Hallo, Ines!
00:00:13: Es ist so schön, Innes, dass du da bist.
00:00:17: Danke
00:00:18: für das ich kommen darf und dass sich ein bisschen was erzählen darf und freue mich, dass ihr mich eingeladen habt.
00:00:28: Ich fange mal
00:00:31: ganz kurz an zu erklären... wie wir überhaupt auf dich gekommen sind.
00:00:35: Das wäre mir noch ganz wichtig für unsere Hörer, weil die sonst eigentlich gar nicht wissen wer ist denn jetzt die Ines und genau... Wir haben bei der Kerstin Schneegans letzte Woche in ihrem Post gesehen ein Buch welches die Innes geschrieben hat über ihr Leben, eine erlebte Geschichte, die als echtes Licht auf einem Weg vorausgehen kann Egal, ob sie das Gleiche oder Ähnliches.
00:01:05: Oder auch nur in Anführungszeichen Menschen sind die das miterleben bei jemand anderem.
00:01:11: aber Das was ihnen erlebt hat ist so bewegend berührend und gleichermaßen
00:01:18: Auch
00:01:19: mutmachend in der zeit die sowieso so anspruchsvoll ist dass wir sofort gesagt haben, wir müssen die Ines unbedingt erreichen.
00:01:27: Und die war so spontan und hat gesagt alles gleich kommt nächste Woche in euren Podcasts.
00:01:32: Jetzt haben wir sie hier und jetzt the stage is yours!
00:01:37: Ja hallo, jetzt komme ich noch mal.
00:01:38: vielen Dank für die Einladung habe mich riesig gefreut.
00:01:42: Ich kannte euch vorher nicht und auch nicht eure Arbeit oder was ihr da macht Und habe ich da jetzt auch noch ein bisschen beschäftigt und das fand ich sehr ansprechend und interessant.
00:01:52: Die Kerstin sagt, das kannst du auf jeden Fall machen!
00:01:57: Ja wer bin ich?
00:01:57: Ich bin wie gesagt die Ines Kirschneider, bin in Magdeburg, neunzighundertsiebzig geboren und auch im Osten sozialisiert worden.
00:02:08: Das ist nochmal eine ganz spannende Geschichte, die ist auch im Buch ein bisschen mit vertreten.
00:02:15: Ja, um was geht's?
00:02:16: Ich habe in sehr jungen Jahren mit ein zwanzig Jahren einen schweren Autorenfall gehabt und da ist meine Wirbelsäule gebrochen.
00:02:29: Da sind drei Wirbel, zwölfte Brust- und erste Lände.
00:02:35: die sind gebrochene und das ist operiert worden.
00:02:38: Das ist auch alles gut versorgt worden aber die Lemung war halt von den Füßen halt an, von ganz unten bis hoch zum Bauchnabel.
00:02:48: Und das war mit den einzwanzig Jahren eine sehr vernichtende Diagnose.
00:02:56: und ich schreibe halt in diesem Buch diese Höhen- und Tiefen wie ich damit umgegangen bin und wie auch mit mir umgegang wurde mit den Menschen und mit den Wiedrigkeiten meinen Weg gefunden habe, denn doch wieder laufen zu lernen.
00:03:20: Und das stand halt nicht zur Debatte.
00:03:22: der Arzt, der mich damals operiert hatte.
00:03:24: Der sagte ich hab deine Wirbelsäule gesehen und du wirst vielleicht mal ein bis zwei Schritte laufen können mithilfen.
00:03:32: Das war glaube ich schon für ihn so ein Hoffnungsschimmer, den er mir da mitgegeben hat.
00:03:36: Da war schon der erste Blick damals.
00:03:38: wenn der sagt einen bis zwei Schritte dann mache ich drei bis vier draus und da war schon so eine riesen Hoffnung da.
00:03:45: aber das war so diese Ines dieser kleine Trotzkopf der auch schon als Kind da war immer Annekte sich überall blaue Flecke holte Ja, auch nicht so wirklich funktionierte.
00:03:58: Ich war schon immer so eine die ihren eigenen Weg ging und das bleibt dann auch ob man einen Unfall hat oder nicht.
00:04:05: Man verändert sich dann da nicht so wirklich, das nimmt man auch mit in seine neue Geschichte und in sein neues Leben was man dann auch führt.
00:04:13: Und dieser Trotzkopf der hat mir ein bisschen geholfen obwohl es zwischenzeitlich sehr so schlecht aussah dass ich daran nicht geglaubt habe dass ich irgendwann mal wieder laufen kann weil die Diagnose so schlimm war und die Schmerzen und das ganze drumherum so im disolaten Sudstand war zwischenzeitlich auch keine Hoffnung mehr hatte.
00:04:36: Und dann wird es spannend, weil in diesen Momenten wo wirklich gar keine Hoffnungen da war und das ist da spannender was ich da auch an diesem Buch schreibe hat ich mir Hilfe erbeten und euch wusste dass so groß ich werde das alleine nicht schaffen.
00:04:55: Ich werde alleine
00:04:57: meinst du mit die Hilfe erbeten dass du mit Gott gesprochen hast?
00:05:00: Dass du gebetet hast
00:05:02: Genau.
00:05:04: Es ist
00:05:05: so, dass ich aus Deutsch sozialisiert bin und da gab es keinen Gott sondern da gabes Erich Honecker und seine Mannen Und ich bin auch nicht kirchlich erzogen und das fand ich so spannend Dass ich trotz alledem darauf zurückgegriffen habe ohne zu wissen, wie es geht.
00:05:27: Ohne zu wissen ,wie man betet oder wie man Hilfe sich erbettet, wie man das so schön sagt.
00:05:32: Naja!
00:05:33: Das ist ja das was du auch mitgebracht hast ne?
00:05:37: Ja, das ist halt intuitiv passiert aus dieser schwierigen Lage und ich habe
00:05:43: da
00:05:43: in... Aus dieser schwierige Lage heraus gesagt Ich werde das alleine nicht schaffen, ich brauche Unterstützung mir ganz viele Sachen gewünscht.
00:05:53: Das ist auch in diesem Kapitel noch mal sehr schön geschrieben, was ich mir alles gewünschte und ich habe mir das wirklich in den tollsten Farben ausgemalt und mir von Herzen gewünsche.
00:06:05: Und ich glaube wenn ich heute zurückblicke war dass so ein Gamechanger das von herzen gewinnt und auch visualisiert und das kann ich für jeden der vielleicht auch eine schwierige Lage ist sich Dinge sich vorzustellen, ist schon mal eine schöne Geschichte um da jetzt nicht von Heilung oder von solchen Sachen zu sprechen.
00:06:27: Ich möchte gerne bei mir bleiben und das hat mir so einen großen so eine große Kraft gegeben, dass ich am nächsten Tag als ich nach diesem Beten und dieser schwierigen Nacht aufgewacht bin.
00:06:44: Dass sich noch an einem Traum festhalten konnte.
00:06:48: Da kennt ihr das wenn man träumt und man kriegt noch ein bisschen was gezubbelt von diesen Trauben.
00:06:54: Man ist noch drin aber halb schon wach.
00:06:57: Und da bin ich am Strand spazieren gegangen und habe mit den Füßen im Wasser gespielt meine Füße gesehen und bin den Strand entlang gelaufen.
00:07:07: Wurde sich ein bisschen kitschig an, aber so war's!
00:07:10: Und ich hatte ganz vergessen dass ich eine schwere Erkrankung habe und hab die Bettdecke weggenommen und wollte aufstehen.
00:07:21: Das ging natürlich nicht, Decke wieder zu... Aber was ist passiert?
00:07:25: Ich habe für mich einen neuen Weg gefunden kann bestimmt was machen.
00:07:34: Diese Hilflosigkeit war auf einmal weg und habe dann immer versucht, wollte erst das ganze Bein versuchen zu bewegen.
00:07:42: Das war mir dann so groß, dann wollte ich nur den Fuß bewegen, dass war auch zu groß um es mental bewegen zu wollen.
00:07:49: für Dinge die gelehm sind ist das für mich zu groß gewesen und hab mich für den rechten großen C entschieden.
00:07:55: Und das habe ich über Wochen gemacht versucht und Tage erst mal, dann ging es in den Wochen diesen großen Zeh zu bewegen.
00:08:07: Und hat das gemacht und gemacht und immer die Pfleger geholt und die Schwester haben gesagt, guck doch Marbel da bewegt sich doch was?
00:08:14: Und Ihnen ist da beweckt sich nichts!
00:08:16: Doch guck noch einmal ganz genau aber es bewickte sich wirklich nix und eines Tages hatte sie sich bewegt.
00:08:23: Das waren so ein zwei Millimeter die sich dieser Zehe bewegt hat Und das war so krass.
00:08:29: Das war für mich klar.
00:08:30: in diesem Moment, ich werde wieder laufen können und es ist ein Quatsch eigentlich weil Gott sei Dank hatte ich keine Medien.
00:08:40: Darf ich ganz kurz was fragen zu tun?
00:08:44: Heute rückblickend mit dem Wunder, was bei dir passiert ist weißt du ja dass die Macht der Energie oder die Magie der Energie im Prinzip anfängt, für uns zu arbeiten wenn wir nicht aufhören.
00:09:08: Wenn wir weiterhin an etwas glauben ohne dass wir Beweise dafür haben erst mal aber nicht aufhören daran zu glauben das es irgendwann funktionieren wird.
00:09:21: und das hat ja bei dir gegriffen.
00:09:24: Ja ich gehe da gerne mit.
00:09:26: also der Glauben ist schonmal... Das war der Anfang.
00:09:29: Aber was ich glaube für mich dann noch wichtig finde, dass man auch ins Tun kommt.
00:09:35: Ja, und
00:09:38: Gottes Willen!
00:09:39: Also das hat... ich glaube keine Magie der Welt kann arbeiten.
00:09:43: also die Energie, die Magie heißt für mich eigentlich nichts anderes außer es ist am Ende die Ursache und Wirkung wenn ich mich so lange damit bemühe aber nicht aufföre mich zu bemühen.
00:09:59: Und auch natürlich, ich glaube der Glaube und Bemühen macht am Ende etwas aus.
00:10:05: Was dann mehr wiegt ist ja scheiß egal.
00:10:08: Hauptsache es funktioniert am Ende des Tages!
00:10:10: Da bist du ein mega krasses Beispiel dafür.
00:10:17: Darf ich dich mal fragen?
00:10:19: Du bist ja jetzt, auch wie ich Junge, siechsten Fünfzig haben wir beide festgestellt.
00:10:24: Das ist ein Jahrgang-Siebzig der ist einfach
00:10:27: ... Phänomenal!
00:10:27: Unsterblich Ja?
00:10:30: Also, wobei wird das Beide nicht hoffen?
00:10:32: weil irgendwann wollen wir immer wieder nach Hause.
00:10:35: Aber letztendlich Wie lange hat es gebraucht Von dem Moment als du einundzwanzig warst bis noch mehr Zehnen sich bewegt haben?
00:10:52: Ja, also das ist das wo ich auch gerade schon mit einhaken wollte.
00:10:56: Das ist ein Prozess und was ist das Wunderbare?
00:11:02: gesünder werde.
00:11:05: Es hört nicht auf und wenn du mich jetzt fragst, wann die ersten Zehnen dann gehen?
00:11:09: Und das gibt so
00:11:11: grobe Raster
00:11:12: wo ich das schon mal gerne reinpacke was ja schon mal interessant ist für die Menschen.
00:11:17: Ja also ich bin dann laufend aus der... Das heißt laufent auf diesem Stützen, laufends aus dieser Klinik raus.
00:11:24: Ich habe mir da noch ein bisschen erobert dass sich noch länger bleiben kann weil ich halt nicht im Rollstuhl nach Hause wollte, sondern irgendwie auch ein bisschen mehr schaffen wollte.
00:11:36: Das war dann nach einem dreiviertel Jahr und die Stützen habe ich dann so nach zwei Jahren weggepackt.
00:11:48: Nach zwei Jahren bin ich denn ohne Stützen gelaufen.
00:11:50: das sah alles andere als gut aus glaube ich auch manchmal ein bisschen gefährlich, aber ich wollte das dann unbedingt ohne und wollte halt ohne laufen.
00:12:01: Und wollte halt auch für mich frei sein was man wie man das denn auch nennen kann wenn man da so schief läuft.
00:12:08: Aber das war mir dann egal.
00:12:10: Ich wollte das halt ohne schaffen Und dann ging der Weg, der geht bis heute.
00:12:14: Also es gibt heute bis heute noch Dinge, das jetzt schon um dreißig Jahre her, dass ich heute Dinge neu eroberte, dass sich Muskelgruppen bilden und dass sich Nerven weiterentwickeln.
00:12:27: Das hört nicht auf gesünder zu werden.
00:12:29: und da freue ich mich, dass je älter ich werde, gesündert werde.
00:12:35: Ich habe, wie ich sage mal mit neunzig, fünfneunzig angefangen... Also vom Alter her und werde jetzt von Jahr zu Jahr jünger.
00:12:42: Und ich glaube, ich bin jetzt bei fifty-sechstens auch angekommen.
00:12:48: Ich freue mich total dass ich Dinge wieder neu entwickle.
00:12:55: mir immer suche und die findet mich.
00:12:57: Und ich finde sie, das ist wieder zum Thema sich auch für neue Sachen zu öffnen nicht bei einem zu bleiben und auch zu wissen, ob man weitergehen muss oder darf.
00:13:07: und dann kommen auch wieder neue Therapeuten mit neuen Blick, mit neuen Ansätzen.
00:13:11: Die haben mich immer weitergebracht und viele andere Dinge auch.
00:13:16: Es gibt da ein Kapitel in dem Buch Das heißt Körper Geist und Seele und da beschreibe ich wie ich das wahrgenommen habe Und wie ich gelernt habe das zu akzeptieren, dass die Dinge doch irgendwie zusammengehören.
00:13:31: Das war nicht immer so.
00:13:32: es war schon ein Kampf das für mich auch zu verstehen Dass man Körpergeist und Seele ein bisschen zusammenrücken darf.
00:13:42: Ich finde es so krass wenn du das erzählst dann hab' ich bei dir absolutes Gefühl.
00:13:46: Es hört sich so Für an und nicht gegen.
00:13:49: Also ich glaube, du hast sehr früh für dich verstanden und irgendwie die Sache im AL oder ja das Schicksal für dich als Für erkannt.
00:14:00: Ich kann es gar nicht sagen weil da steckt so viel.
00:14:03: Es war ein schönes Bild eben also das beschrieben hast.
00:14:06: mit diesem Gefühl bin ich bei plus gestartet und ich obere mir jeden tag gesundung und gesundheit usw.
00:14:17: Und das finde ich ist irgendwie der keg total Gänsehaut, weil ich mir so denke.
00:14:23: Das gehört dazu in dieses tun zu kommen.
00:14:26: Ja wir dürfen um Unterstützung bitten.
00:14:31: Wir dürfen um energie bitten aber dieses tun obliegt dir um es dann wirklich auch für sich zu finden, genau.
00:14:41: Und auch mental, psychisch aber auch physisch dann ins Tun zu kommen.
00:14:46: das ist ja auch jeden Tag eine Entscheidung für und da finde ich gehst du echt... Boah, das ist... Ich weiß gar nicht wie's beschreiben soll, aber da gehst Du für so viele Menschen einfach vor als Vorbild vor.
00:15:01: weil ich mir so denke hier sitzt jemand, das is thirty-five Jahre her Und sie ist immer noch im Für.
00:15:10: Ja,
00:15:10: das kann ich nur
00:15:12: bestätigen... Es geht dann auch.
00:15:15: irgendwann habe ich festgestellt dass es nicht darum geht laufen zu lernen.
00:15:21: Das hab' ich relativ früh schon nach den ersten vier fünf Monaten gelernt.
00:15:25: Da gibt's so spezielle, so eine Geschichte die ich auch geschrieben habe Dass Militärepoite in meinen Rollstuhl weggenommen hat und Ich mich erst gefreut habe, dass sie mir das zutraut.
00:15:37: Dass ich nur mit den Stützen da im Haus umlaufen kann und stellte aber fest, dass das viel zu anstrengend war und meine sozialen Kontakte wegbrachen.
00:15:49: Das ist nämlich eine Reaklinik für Querschnittsgelehmte.
00:15:53: Da konnten nur ein oder zwei Leute laufen.
00:15:55: Alle anderen saßen in der Rollstuhl.
00:15:57: Die waren ja auch fix in diesem Rollstühler.
00:15:59: Passierte auch nicht mehr so viel.
00:16:03: Das waren aber meine Freunde, das war in meiner Reaklinik-Freunde.
00:16:07: Und die fuhren an mir vorbei und gingen dann zum Fuhren zum Essen, ging raus zum Rauchen und machten irgendwas und ich mit meinen Stützen dahinterher und dachte ne, das kann ja nicht sein!
00:16:18: Und hab' die Stützen weggelegt und habe mich wieder freiwillig in diesen Rollschulgesetz... Und denen müssen wir da ja weggenommen haben und bin dann in den Streik gegangen.
00:16:28: Aber was ich damit sagen will, ich würde die Geschichte gerne nicht so zu Ende erzählen soll ja auch noch ein bisschen spannend sein im Buch.
00:16:33: aber was interessant war wie wichtig die sozialen Kontakte.
00:16:37: das soziale Miteinander hatte für mich auf einmal eine viel höhere Gewichtung gehabt als dieses Laufen lernen und deswegen der Prozess zu sagen Ich werde heile und dann mache ich das unter.
00:16:49: so funktioniert es glaube ich, ebenfalls in meiner Welt hat es nicht so funktioniert.
00:16:54: Wichtig ist diese sozialen Kontakte das Miteinander und das Leben egal wie gesund man ist im Anführungsstrichen Mann ist aber dass die soziale Das soziale Miteinander und wofür man das eigentlich macht.
00:17:12: Wo will ich denn hinlaufen, wo will ich dann hin gesunden?
00:17:15: Was habe ich denn vor in meinem
00:17:17: Leben?".
00:17:18: Und das braucht es als nächste Geschichte, als nächste Vision.
00:17:21: was möchte ich eigentlich machen!
00:17:23: Und das finde ich nicht gut?
00:17:27: zu warten bis ich gesund bin, da würde ich ja bis heute warten.
00:17:30: Ich werde nicht mehr gesund, ich bin chronisch krank nicht darauf zu warten auf irgendwas, sondern auch alles andere zu betrachten.
00:17:38: Mega spannend was du sagst weil es ist so dekungsgleich mit mir und es ist also dekung gleich mit dem was ich auch leere als die wie ich bin.
00:17:52: und genau das was du eben gesagt hast wahrscheinlich vollkommen
00:17:55: unbewusst
00:17:56: obwohl du's bewusst sagst ja Es geht nicht darum, wenn ich erst sondern der Weg muss auch Freude machen weil es unser Leben ist.
00:18:09: Und egal wo es ist ob das... Ich habe das auch auf der Intensivstation bei meinem Sohn erlebt über ein halbes Jahr und auch nach dem Tod von meinem Sohne erlebt einfach weitergeht ja und dich Erst wenn ich in drei Jahren darüber hinweggekommen bin oder es besser kann, sondern das Leben muss weitergehen.
00:18:31: Oder auch nach einer krebsdiagnose, einer chronischen Krebsdiagnose und das fand ich aus toll was du eben gesagt hast Auch wenn wir akut jetzt gut leben können werden wir immer medizinisch, chronisch krank bleiben.
00:18:46: Aber wer sagt denn dass man nicht chronisch krank genauso gut leben kann wie wenn man gesund wäre ohne diese chronische Erkrankung?
00:18:53: Denn für mich war es nie wichtig das ich gesund werde sondern für mich was wichtiges sich glücklich
00:18:59: lebe
00:19:00: und dass Ich mich so weit selber unterstütze Dass mein Leben nicht beeinträchtigt ist von der erkrankungen Ja, sondern wir haben einfach ein mega Abkommen in meine Erkrankungen.
00:19:12: Ich und das ist ich achte auf dich und du achtest auf mich.
00:19:18: Ja, sagst du was Gutes?
00:19:19: Entschuldigung, ich habe so ein Bild, was ich auch gerne für mich hab' und auch für meine Klienten arbeite als Heilpraktiker für Psychotherapie.
00:19:28: Ah
00:19:29: ja, hallo.
00:19:30: Ich sag Kollegen.
00:19:34: Jetzt ist es so dass ich auch dieses Bild genauso habe was du grad beschreibst was mich auch.
00:19:40: das die Krankheit...ich bin nicht die Krankheitssondern die Krankheiten ist neben mir Es ist ein Freund geworden Ob man das als guten Freund, aber es ist ein Begleiter.
00:19:51: Ein Begleitter der ist neben mir und läuft ja vorne weg dann ist es nicht gut, läuft da hinterher auch nicht gut.
00:19:58: Wenn wir auf Augenhöhe sind wenn wir miteinander gehen und beim Schulterschluss dann ist eine gute Zeit und wir merken relativ schnell.
00:20:06: ich denke ich sehe dich gerade nicken dass die wenn die Krankheit zu zu viel Raum bekommen, dann geht es uns nicht gut.
00:20:15: Und wenn wir sie vergessen, geht's auch nicht gut.
00:20:18: und das ganze Blick zu halten, das finde ich gibt ganz viel Kraft und Energie.
00:20:24: Ja also ich fand... Das ging mir ganz genauso.
00:20:26: Ich habe am Anfang als die Erkrankung bekommen hat meine Mutter hatte die auch und ist daran gestorben.
00:20:32: Und ich bin.
00:20:33: anderthalb Jahre später.
00:20:34: nach dem Tod meiner Mutter hab' ich die Erkrankungen diagnostiziert bekommen Und bin dann erst mal fünf und ein halb Jahre auf Bali gewesen, weil die Ärzte einfach das noch ein bisschen mehr in Anführungszeichen schon Frist gegeben haben.
00:20:47: Und ich das erstmal versucht habe, man nicht mit Chemo zu beballern.
00:20:53: Mir damals einen Hund auf Bali geholt der so aussah wie gefühlt meine Erkrankung.
00:20:59: Das war eine englische Bulldogge, die so da saß und mich angeguckt hat.
00:21:05: Der Gesichtsausdruck von ihr war nie freundlich Aber die Lotte stand für mich, für meine Erkrankung.
00:21:14: Und das war mein Bild und ... Die Lotte ist dann so ... Durch die Liebe zu Lotte hab ich auch die Liebe zum Erkranken gefunden.
00:21:26: Wir waren alleine sie und ich lange Zeit und eigentlich waren wir fast immer alleine, obwohl ich da natürlich in der Familie war.
00:21:33: aber Sie und ich waren ... Wir sind eng miteinander, wie soll ich sagen?
00:21:39: Wir haben aufeinander geachtet und das war halt auch immer für mich sinnbildlich.
00:21:44: Ich lerne auf meinen Körper zu achten die nicht zu nutzen sondern zu achte Und ich weiß wo Grenzen sind ja und ich weiß, wo ich nicht über Grenzen gehe.
00:21:56: und sollte ich über eine kranze gehen zeigt mir die Freundin sehr klar, jetzt reicht.
00:22:00: Und mit der Heimkehr nach Deutschland und dann auch der Chemotherapie ist dann auf Bali auch Lotta gestorben weil sie das auch erfüllt hatte was erfüllt war und dann ist sie eingeschlafen dort.
00:22:15: und ja aber das wollte ich einfach damit sagen diese Freundin meine Freundinnen wird immer lotta bleiben meine Erkrankung und Ich finde Das hört sich jetzt wirklich auch
00:22:27: fast
00:22:28: so real an.
00:22:30: Aber wie sind wir doch so reich mit dem Wissen, was möglich ist und mit dem Bewusstsein?
00:22:37: Ja auf jeden Fall das kann ich echt unterstreichen weil ich glaube wenn man an Glauben denken möchte hier sind aber ja in einem Bereich wo man glauben darf oder in einer Community.
00:22:52: es ist so dass Ich schon glaube, dass mir nicht die Beine umsonst weggenommen worden.
00:22:56: Ich hätte diesen Weg, den ich jetzt gegangen bin über die letzten ... ... thirty-fünf Jahre.
00:23:02: Den hätt ich, wäre ich nicht so gegangen und wär auch nicht an diese Arbeit gekommen, an dieses Denken, an das Fühlen.
00:23:10: Und es ist natürlich ein großes Geschenk!
00:23:12: Ich darf eine Arbeit machen, die mich sehr bereichert... Die mich sehr glücklich macht und mit so viel Liebe erfüllt.
00:23:20: Das ist manchmal gar nicht ... Das macht mir so viel Freude und auch mit den Menschen zu arbeiten, auch Therapeutik zu arbeiten.
00:23:30: Das ist so erfüllend!
00:23:32: Und ja es begeistert mich sehr mit Menschen zu Arbeiten und die Stärken zu sehen und nicht die Schwächen und ich arbeite immer mit den Stärkern und was Wünsche und Ziele dieser Menschen haben und das versuche sie auf ihrem Weg zu begleiten.
00:23:51: Das ist für mich das Allerwichtigste und das macht mir eine große Freude, und das hätte ich glaube ich im gesunden Zustand, in dem ich war, indem ich laufen konnte nicht gemacht habe, da wäre ich glaube noch viel mehr an mir vorbeigelaufen weil ich sehr schnell war und sehr viel... das bin ich heute aber mit einem anderen Bewusstsein und mit anderen Gedanken und daher bin auch diesem Unfall dafür sehr dankbar, dass ich da so viel fühlen darf.
00:24:23: Ich finde es auch wiederum so klasse, das ich mir denke... Es gibt gewisse Thematiken die kannst du nur unterstützen meiner Meinung nach und auch leeren wie auch immer wenn der Erfahrung hinten dran steckt weil also in gewissen Bereichen Klasse da auch einfach zu sagen, hey meine Situation war folgende.
00:24:53: Ich war auch an ähnlichen Punkten.
00:24:56: oder erzähl mal und der beschreibt eventuell auch Täler oder Höhen
00:25:01: oder
00:25:02: wie auch immer Spektren wo man sagt und ähnlich oder genau da war ich auch mal guck mal so.
00:25:11: das ist es wichtig, das auch in die Welt zu teilen.
00:25:16: Weil es sind auch so Thematiken, die dürfen nicht verloren gehen.
00:25:21: Das ist ein bisschen dieses... Es ist nicht ohne Grund geschehen, drum tragt's in die welt und dass es einfach mehr Menschen erreicht ja?
00:25:29: weil ich glaube auch hier gibt es einfach andere Beispiele und das ist auch völlig wertungsfrei gemeint, die aber vielleicht sich ganz woanders irgendwie dann beruflich hinentwickelt haben, aber auch da dieses Teilen und dieses... Ja.
00:25:48: Und da bin ich ganz fester Überzeugung, dass ich mir so denke wenn du so eine Erfahrung gemacht hast kannst du einfach Menschen in so Situation einfach wundervoll abholen.
00:25:58: Ja voll!
00:25:59: Also ne?
00:26:00: Ich bin auch der vollkommenden Ansicht das muss ich ganz ehrlich sagen.
00:26:03: Ich habe auch einen psychotherapeutigen Psychotherapeuten ausgelungen bei mir.
00:26:07: Ich arbeite darin aber nicht.
00:26:10: Ich möchte aber dazu sagen, ich empfinde es so dass vor allem Menschen die selber durch die Hölle gegangen sind wie auch immer die Höller aussah und was die Überschrift der Hölle war.
00:26:23: Hölle im Sinne von Dunkelheit und Aussichtslosigkeit Wie als hätte, wenn man abgeschnitten von einer Minute auf die andere vom Leben was man so vorgeführt hat.
00:26:35: und Die Welt ist zusammengebrochen.
00:26:37: Und sie bricht ja nun mal erst zusammen, wenn etwas
00:26:41: solches
00:26:41: passiert.
00:26:43: Aber wer da durchläuft?
00:26:46: Und was auch immer ihm geholfen hat am Ende des Tages Was hilft hat recht.
00:26:52: Ja also das ist vollkommen unspirituell erstmal sondern Der Glaube ist für mich auch keine Spiritualität, sondern der Glaube is' für mich der Klaube.
00:27:02: Ja?
00:27:03: Und die spirituelle Bubble is' for mech ne spirituelle bubble, da gehören wir nicht rein!
00:27:07: Das will ich auch noch mal deutlich sagen – ich glaube das sage ich bei jedem Podcast.
00:27:10: Sondern... Da geht's um was ganz anderes hier, gehts um Bewusstsein und dieses Bewusstseins ist durch diese Erfahrung und daraus resultierende Erkenntnis und darus resultierendere Disziplin.
00:27:22: weil eines braucht Bewusstsein und auch diese Magie von der ich vorhin gesprochen hat, die entzaubern wir jetzt einfach mal.
00:27:30: Und bringt da mal einen ganz großen Eishürfel dazu den man Disziplin nennt weil nichts geht ohne Disziplinen.
00:27:36: und ich muss auch ganz klar sagen Da wo ich am meisten das Gefühl hatte Alleine zu sein nicht zu wissen wie es weitergehen aber weiterzugehen Das hat disziplin.
00:27:49: und nicht stehen zu bleiben zu fragen Wie soll's denn weiter gehen sondern Ich bin weiter gegangen Und daraus hat sich der Weg ergeben.
00:27:57: und nicht, weil mir jemand gesagt hat wo es lang geht.
00:27:59: Ich glaube dass diese Menschen eine Aufgabe wenn es ihnen dann möglich ist auch eine Aufgabe haben für andere Menschen da zu sein um genau an den Stellen einfach wir können das halt fühlen Wir können.
00:28:14: sie hat den Tod ihres Bruders mitgekriegt Sie hat Schicksal mit gekriegt sie weiß was es bedeutet in der Tiefe zu sein und wieder alleine hochzugehen.
00:28:29: Also ich glaube, das macht auch noch mal einen ganz großen Unterschied zum Thema wenn wir mit Menschen arbeiten Und es fragt sich ja auch welche Menschen also nicht jeder muss in die Hölle und muss deswegen zu so jemanden gehen.
00:28:43: Das freut mich gerade ein bisschen rein und würde sagen, also ich sehe das mit der Hölle.
00:28:48: Klar ist es schwierig, dunkle Phasen hat jeder schon mal durchschritten.
00:28:53: Viele haben auch noch ihre Pakete von der Familie, Sozialisierung, Ebene Gretel, was man da alles so mitbringt.
00:29:01: Und da kann man schon gegenwirken.
00:29:05: aber... Was du schon sagst, diese Disziplin bzw.
00:29:09: aus seiner Komfortzone rauszukommen, das braucht es um wirklich was Neues zu entwickeln.
00:29:17: Einfach etwas Neues entwickeln darf man mutig sein und da mal rausgehen und neues wagen!
00:29:25: Wie viel man da wagt und was man macht, kann man auch noch einen doppelten Boden reinziehen.
00:29:29: Da kann man sich auch noch Hilfe suchen und Sicherheiten und sich auch Begleitung holen.
00:29:34: Aber dieses Aus- aus der Komfortzone rauszukommen... bringt einen für sich selbst ein Stück weiter in seiner Persönlichkeitsentwicklung.
00:29:46: Das habe ich für mich feststellen dürfen, da war ich auch immer sehr dankbar dafür dass ich das immer weiter entwickeln konnte auf die mich weiterentwickeln konnte und das Buch konnte ich jetzt auch erst schreiben.
00:30:01: Am Anfang war es gedacht, dass ich nur über diese Reha-Zeit schreibe und dann über die einzelnen Teilbereiche wie Rehaklinik, Gesundheit, Partnerscharf, Sexualität und die ganzen Themen wollte da einen kleinen Abriss schreiben was ich erlebt habe.
00:30:19: Und dann noch so ein bisschen in Richtung Ratgeber.
00:30:22: Beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass nachdem ich diesen Part mit der Reaklinik zu Ende geschrieben hab weiter schreiben konnte.
00:30:31: Es ging einfach nicht weiter und das ist genau was du sagst, da kann ich gerne dem zustimmen.
00:30:36: es gibt keine Ratgeber und keine Geschichten von anderen die wir nehmen können für uns und sagen ach so mach ich's und dann wirds richtig.
00:30:45: also jedenfalls in meiner Welt nicht sondern hat jeder seinen eigenen Weg und es geht halt ums Weitergehen.
00:30:51: deswegen ist ja auch dieses Buch von dem Titel her.
00:30:54: Lass mal weiter machen, dass genau diese Geschichte es geht ums Weitermachen sollte erst heißen.
00:31:04: Wollte mit was mit gehen heißen aber der Titel war ja schon den gab's schon auf dem Markt und deswegen ging der nun noch, lass mal weitermachen.
00:31:12: Aber der macht es für mich eigentlich noch sympathischer weil's uns machen auch noch geht und nicht nur ums Gehen sondern auch ums Machen.
00:31:19: Und Es ist kein Ratgeber geworden.
00:31:21: und seitdem ich entschieden hatte dass Ich Kein Ratgeberschreiber konnte ich wieder schreiben.
00:31:27: guck sie hier da mega und ich habe jedes Kapitel auch viel meditiert und hab diese Kapitel Auch Nicht Alleingeschrieben.
00:31:36: ich glaube Da war auch Ja, jemand mit dabei wäre auch immer.
00:31:40: Aber ich habe das Gefühl, dass da sehr viel Inspiration kam und ich das Ganze visualisiert habe und dann gut zu Papier bringen konnte.
00:31:52: das Ganze so abgerundet ist, dass es dann auch passt und auch für jeden Pass.
00:31:58: Und jeder kann das Buch lesen als Geschichte.
00:32:02: Ich habe jetzt einige die lesen da schon zum zweiten und zum dritten Mal und sagen ihnen ist jetzt verstehe ich das weil ich zu vielen sage du kannst es auch lesen und zwischen den Zahlen kannst du vieles entdecken vielleicht auch für dich aber nur wenn du magst.
00:32:16: und das passiert jetzt und das hat mich sehr berührt.
00:32:19: Sehr gut!
00:32:20: Ich finde es auch so, ich find's auch dieser Titel, als du gesagt hattest.
00:32:25: Dein Charakter beschrieben hat das mit einundzwanzig und davor... Was hast du gesagt?
00:32:32: Genau!
00:32:36: Zum einen ist hier auch so deutlich rausgekommen.
00:32:40: Du hast auch was von deinem alten Leben vor einund zwanzig Jahren mitgenommen
00:32:50: und
00:32:51: dass dir erhalten, was dir so als stärker auch war.
00:32:54: Und vielleicht so ein Einhorn gegeben hat, sag ich jetzt mal so... Ich finde der Titel passt doch um zu dieser Charaktereigenschaft.
00:33:06: Das ist einfach das Runde, das irgendwie für mich ab.
00:33:12: Weil ich mir denke, es ist zeitlos.
00:33:17: Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.
00:33:18: Aber du hast da irgendwie mit deinem Feuerreckenleben und dann als der Schicksal dich ereilt hat, die Stärke auch mitgenommen?
00:33:30: Also diese Charaktereigenschaft ist ja... Da steckt ja so viel Stärke!
00:33:34: Und
00:33:35: ich finde es kann man nicht schöner beschreiben.
00:33:36: also eine Einhornstärke einfach so weil das dazu gehört ja auch Mut einfach mal anders zu sein ein bisschen Rippe Probellischer zu sein und so weiter.
00:33:45: Ja, das ist fast probellisch!
00:33:48: Und dass jetzt einfach sowas ja... So
00:33:50: witzig?
00:33:51: Du sagst gut ich habe den selb.
00:33:53: Ich hab auch drei Bücher geschrieben und eins davon heißt Weitergehen für...
00:33:57: Ah okay!
00:33:59: Das ist ähnlich!
00:34:00: Ja total
00:34:01: deswegen war ich auch so ange, als ich diesen Post von der Kerstin gesehen habe.
00:34:06: und das zweite heißt Jetzt wird es echt und das spielt so ein bisschen geht um diese Zeit in der wir gerade leben die sich so verändert.
00:34:15: Und das Letzte jetzt, was rauskommt?
00:34:17: Die Autobiografie eines Mediums weil da einfach die Geschichte mit diesen vielen verschiedenen Tiefschlägen, die da waren beschrieben sind.
00:34:26: aber und deswegen hat mich Deins auch so krass berührt ohne dass ich es bis jetzt gelesen habe.
00:34:32: Es werde ich sicherlich tun dieses Ja, das ist passiert Aber das gehört zu diesem Leben dazu weil ich so viel Plus auch dadurch bekommen habe durch das Minus.
00:34:48: Und diese Dualität, die ja auf dieser Erde nun mal herrscht ist einfach minus ist nicht nur minus und plus ist nicht mehr plus sondern minus hat ganz viel plus wenn wir minus annehmen können und nicht aus minus noch mehr minus machen, sondern einfach erkennen Ja es ist so!
00:35:04: Das hat einfach ganz viel mit Akzeptanz zu tun dieses Erkennen, dass es gestern wird's nicht mehr geben.
00:35:16: Weil heute ist es anders wie es gestan war.
00:35:19: Das ist bei dem einen weniger und hat vielleicht trotzdem dieselbe Dimensionen als bei uns.
00:35:25: Und trotz alledem eben dann zu erkennen das Minus ist jetzt mein neues Leben.
00:35:30: aber auch das können wir mit plus leben.
00:35:34: Ja, kann ich bestätigen.
00:35:37: Das ist auch relativ früh passiert bei mir und auch als es mir sehr schlecht ging gab es immer Engeltchen an meiner Seite und die gibt es immer wieder und die kamen immer wieder.
00:35:49: Es gab immer wieder jemand in meinem Leben der besonders war also so besonders dass ich mitgetragen wurde und ich habe das dann zugelassen und angenommen.
00:36:00: Ich bin da sehr dankbar dafür, dass es diese Menschen gab freu mich da jetzt auch in Magdeburg mit einigen da wieder in Kontakt treten zu dürfen, die man schon seit vielen Jahren nicht gesehen hat.
00:36:11: Und ja, auch nochmal Danke zu sagen für diese Zeit, in der man da lebt.
00:36:17: Dann war das alles so bisschen nicht normal und man hat sich darüber auch gefreut.
00:36:20: aber heute noch mal rückblickend.
00:36:23: Da ist man doch so unendlich dankbar dafür dass die Menschen an einer Seite waren also dass sie da war.
00:36:32: Ich habe meine Mutter mal gefragt ich sage warum machen die das?
00:36:34: die holen mich immer ab und machen, und tun.
00:36:36: Und verrückt und sagt so ja, du wirst einiges richtig machen, sonst würden sie das nicht tun.
00:36:42: Hatte das
00:36:42: Mut gemacht dass ich das auch annehmen kann und nicht immer oh Gott oh Gott Oh Gott sage und sondern nee ich habe einfach dann das Leben auch mit vollem Händen und genossen, ne?
00:36:54: Mit vollem Zügel.
00:36:56: Was machst du auf Workshops und so?
00:37:00: Ja, noch nicht.
00:37:01: Aber ich werde das sehr gerne machen.
00:37:06: Es soll zu dem Buch Mutmachseminare geben, wo ich über das Gegenteil von Mut sprechen möchte und mit den Menschen in Kontakt treten möchte – nicht nur im Einzelsetting, da mache ich das natürlich!
00:37:19: In meinen Therapiestunden ist das immer natürlich gegenwärtig aber in Seminaren, Mutmachtseminar, wo wir darüber sprechen was uns abhält.
00:37:32: Mutig zu sein.
00:37:34: Und das sind meistens dann die Ängste.
00:37:36: und was ist das für Ängst, Trauer, Verzweiflung?
00:37:39: Und da gibt es Module mit denen man arbeiten kann in Anführungsstrichen arbeiten sondern erst mal ans Herz zu kommen an die Liebe zu kommen und die in sich zu empfalten um dann die nächsten Schritte zu gehen um Wünsche und Ziele zu zu erarbeiten um dann vielleicht auch den nächsten Schritt sich zu trauen und auch mutig zu.
00:38:01: ist geplant, aber es ist das Buch erstmal fertig und die ersten Lesungen sind da.
00:38:06: Und das Buch läuft mir jetzt auch nicht weg und ich laufe mich ja auch nicht mehr weg und darf mir da ein bisschen Zeit nehmen.
00:38:11: Aber das wird auf jeden Fall kommen!
00:38:13: Ja super also wir laden dich auf jeden fall ganz herzlich zu unserem Seminar mal ein, die wir halten und freuen uns super gerne dich damals zu sehen als Einladung und auch als jemand, der einfach auch vielleicht ergänzt mit Energie und Bewusstsein mit reinbringen darf.
00:38:32: Ich
00:38:32: sage an der Stelle einen Riesen Dankeschön und empfehle jeden, der unseren Podcast jetzt heute hört.
00:38:39: Lest mal das Buch von ihr auch ja?
00:38:42: Und holt es euch gerne!
00:38:44: Ja und danke Ihnen dafür dass wir diese Zeit mit dir eben verbringen durften den Einblick.
00:38:51: Sag mal, Ines wann hast du dein Geburtstag?
00:38:54: Ich bin ja noch fünfundfünfzig, ich habe am elften Fünftengewurztag.
00:38:58: Das ist hier dann übermorgen so?
00:38:59: Ja das ist
00:39:00: quasi übermorgend.
00:39:01: und was ich noch sagen darf für alle die jetzt nicht zu diesen Lesungen kommen können aber Lust haben mit mir die Lesung mal zum Machen.
00:39:08: Ich mache am dreizehnten sechsten um dreizehn Uhr eine Online-Lesung bei der man sich anmelden kann über meinen Kontaktformular.
00:39:18: auf meiner Webseite Man findet mich über mein Laden und Ines Kirschneider Und wer da Lust hat, zuzuhören.
00:39:24: Sehr gerne!
00:39:26: Ihr Lieben, ihr habt's gehört?
00:39:27: Also wir sagen ganz, ganz großes Dank
00:39:30: für den Popfen.
00:39:31: das würde ich irgendwann wieder sehen.
00:39:32: Ja und ja danke für den schönen Podcast Lieschen, danke dir.
00:39:39: Danke
00:39:40: euch.
00:39:40: Ich hatte auch viel Gänsehaut.
00:39:45: Wunderbar.
00:39:47: Danke liebe Ines.
00:39:49: Danke für eure Wirklichkeit, über meinen Buch sprechen zu dürfen und mit euch zu quatschen war total schön.
00:39:55: Vielen vielen Dank!
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