064: Unser neues Zuhause am Tegernsee
Shownotes
Shownotes
- Silke, Lisa und Friederike melden sich aus ihrem neuen Zuhause am Tegernsee
- Die Entscheidung für Bayern als Prozess der letzten Monate
- Der Dominostein-Effekt: Wenn eine Entscheidung weitere Türen öffnet
- Silkes Rückkehr aus Bali nach Frankfurt aus gesundheitlichen Gründen
- Warum manche Wege erst rückblickend Sinn ergeben
- Ankommen in einer neuen Umgebung und neuen Energie
- Veränderung als natürlicher Prozess
- Bewusste Kommunikation im Zusammenleben und Miteinander
- Das Thema Lästern und stille Post
- Wie schnell Informationen verzerrt werden können
- Warum direkte Gespräche wichtiger sind als Interpretationen
- Neue Klarheit, neue Räume, neues Kapitel **Links zur Folge: **
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00:00:00:
00:00:10: So, hallo Lieschen.
00:00:12: Hallo Mütchen.
00:00:13: Rederike.
00:00:15: Hallo!
00:00:19: Ja...
00:00:20: Ich weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll zu der Situation in der wir sind.
00:00:27: Ich würde einfach mal sagen herzlich willkommen in unserem neuen Zuhause auch wenn es noch nicht ganz unser neues Zuhauses ist aber in dem neuen Bundesland In einer anderen Umgebung.
00:00:40: Wie geht's euch?
00:00:43: Gut, also mir geht's gut.
00:00:45: Wir sind
00:00:45: gerade noch in so einer Zwischenstation bevor wir in die Endstation einfahren.
00:00:51: aber ja... Die letzten Wochen waren turbulent und ich komme langsam an wieder.
00:01:02: Ja, also gefühlt fällt viel Ballast ab Und man kommt zu Pö Apö Apø An und weiß wofür das Ganze jetzt auch die letzten Wochen einfach war.
00:01:17: So, ich kann es nicht alles sagen?
00:01:19: Ja das ist auch egal!
00:01:20: Ich glaube wir brauchen da auch gar keine.
00:01:22: irgendwie wie soll man sagen und was soll man Sagen ist einfach... Das war so keine Kurzschlussreaktion, das war so nichts von so.
00:01:33: Jetzt reicht's, jetzt gehen wir, das hat nichts mit.
00:01:36: wirklich Ja, man spricht davon dass es gewisse Städte in Deutschland gibt die sollte irgendetwas von außen passieren super gefährlich sind.
00:01:46: So kann man das nicht sagen sondern ich glaube es gab einfach bei jedem von uns so viele Zeichen in unserem Leben und auf unseren Weg.
00:01:53: ja voll
00:01:54: Das jeder.
00:01:56: also so sind wir auch wirklich zusammengewürft auch wenn wir schon die ganze Zeit Auf der einen Seite in einer Familie sind oder auf eine sehr familiäre Freundschaft führen, die oder von Freundschaft in eine familiäre Situation übergegangen ist.
00:02:09: Aber was auf jeden Fall passiert ist es das in jedem Leben von uns allen, die weggezogen sind von Frankfurt vor zwei Tagen.
00:02:19: Jetzt müssen wir sie auch mal auf der Zunge zergehen lassen.
00:02:23: Das ist ein Prozess war der letzten Monate Und nicht etwas, was irgendwie irgendwas passiert.
00:02:29: Dann haben die Gezeuge gepackt und los geht's!
00:02:32: Das ist eine Interpretation- und stille Post von Menschen, die meinen es besser zu wissen.
00:02:37: Deswegen reden wir auch sehr transparent über diese Geschichte weil... Ich doch so gut weiß, dass aus meinem Leben und meinen Schicksals schlägen oder auch selbst gewählten Schritten Menschen was interpretiert haben um mir nichts Gutes zu wollen aber sich damit zu erhöhen.
00:02:56: Und deswegen nehmen wir diesen Podcast auch um sehr deutlich darüber zu sprechen.
00:03:01: Was hat denn eigentlich dazu geführt?
00:03:03: Oder gar nicht mal?
00:03:04: Wir können hier nicht alle Zeichen nennen weil manche zeichen einfach auch Auch noch in der Schwebe sind, das muss man einfach mal sagen was daraus wird.
00:03:15: Weil wir einfach so einiges erlebt haben, was dazu geführt hat auch zum Beispiel eine Wohnsituation zu verlassen weil die einfach für uns so nicht mehr möglich war so zu leben und es betrifft Lisa Christian und mich ja dass wir einfach gesagt haben Wir gehen natürlich den Enkelsohn
00:03:36: Genau, also ich finde es ist noch mal ganz wichtig hervorzuheben dass das nicht aus einer Kurzschlussreaktion entstanden ist sondern etwas war was auch tatsächlich mit einer Art Sehnsucht zu tun hatte und mit so einem starken Bedürfnis.
00:03:55: Klar kann man jetzt sagen es war viel im Außen ja oder viele Hinweise in unserer Wohnsituationen und so weiter, absolut ja.
00:04:06: Und daraus also das ist wie so wie so ein Domino Stein was dann auch angestoßen wird wenn man gewisse Dinge eben für sich auch mal zulässt.
00:04:14: Also kann ich nur für mich sagen aus dem aus einem gewissen Korsettdenken rausgeht und einfach mal das große und ganze sieht und dann muss ich schon sagen es ist natürlich auch die Sehnsucht nach einer gewissen Form von Ruhe und den Weitblick in die Natur Auch.
00:04:31: Ja, auch unter anderem so und deswegen kann ich nicht sagen ja da waren viele Aspekte dabei aber auch schon letztes Jahr dabei ja Und auch an Silvester dabei gewesen hallo.
00:04:43: also wer den podcast folgt der weiß Hallo Tegernsee an Silvesta.
00:04:48: Also ja Deswegen und das ist ja Ist ein Konstrukt aus vielen Dingen Aber eben Nicht Aus einem Kurzschlussplan
00:05:01: Gar nicht.
00:05:02: Wir haben halt, ich glaube wir haben die perfekte Konstellation gefunden mit uns?
00:05:07: Ja
00:05:07: und auch unser Hand.
00:05:09: Und als sie perfekter Konstellations da war, war auf einmal dann auch so... Dann folgte noch ein Zeichen was einfach... Da muss dann halt einfach mal etwas auf den Boden fallen direkt bei uns vor die Füße Was eine riesengefahr war für uns alle, die dort gewohnt haben.
00:05:28: Was hätte zwei Minuten vorher eventuell dein Mann hätte so treffen können, Lisa der nämlich zwei Minuten vorher da war und dann viel kurzer nach aus ja natürlichen Gründen was von zweistock wäre Gehör einfach runter.
00:05:42: Und das war auch eine Folge dazu dass man einfach gesagt hat es ist einfach zuviel alles und was nie entschärft wurde usw.
00:05:52: Das war zum Beispiel ein Riesenpunkt.
00:05:54: also muss man einfach mal sagen zu dieser Situation aber auch Themen wie der Lärm für den Enkelsohn, für deinen Sohn Lisa.
00:06:03: Der so oft mit Ohren zu nach Hause kam an und meinte es ist zu laut!
00:06:07: Es ist einfach zu laut, ja?
00:06:09: Wenn man gemerkt hat ein hoch sensatives Kind in der Stadt einer morgens erst mal an der Hauptstraße vierspurig bis zum Kindergarten zu gehen, das ist ein Unterschied als wenn der zukünfte Kindergaten neben einem Kuhstall ist im Anfang.
00:06:25: Genau.
00:06:26: Ja?
00:06:27: Für mich muss ich ganz deutlich sagen, war das Heimkern aus Bali.
00:06:32: Was mitten in der Natur war, mitten am Ozean, indischen Ozeaan oder in den schönsten Wäldern von Munduk ja im Dschungel oder sonst was nach Hause zu kommen und war natürlich... Das wisst ihr alle die uns zuhören gesundheitsbedingt!
00:06:47: Und nicht weil ich die Stadt so geliebt habe und für mich stand es außer Frage.
00:06:52: Lisa hat mich mit offenen Armen aufgenommen mir zu helfen dass sich mich wieder selber mit der Hilfe von der Medizin heilen konnte und natürlich mit allem, was ich davor gelernt habe.
00:07:02: Aber auch für mich war das die letzten Jahre sehr bedrückend.
00:07:08: Und es hat auch noch mal in den letzten halben Jahren sehr, sehr halbendreiwilliger sehr zugenommen an seltsamen Begegnungen von Menschen in der Stadt bei dem man sich gedacht hat... Heftig, das will ich nicht nachts erleben.
00:07:21: Ja, damit meine ich nicht Immigranten.
00:07:23: Das ist keine Gruppierung gemeint sondern insgesamt Menschen die psychisch Probleme hatten verarmt waren aber nicht schlimm verarmte im Sinne von so einem Kriminell einfach und das war eine kriminelle Energie bei der man sich überlegt hat mal alleine auch tags wenn Tag aus als Frau geht
00:07:43: Ja und unter anderem, aber es ist trotzdem auch wichtig dass man sagt so Frankfurt ist nicht schlecht oder sonstiges überhaupt nicht.
00:07:52: Sondern das ist für einen gewissen Lebensabschnitt total fein gewesen.
00:07:59: Ich muss auch dazusagen, die ist ja auch so dieses im Umland zu leben.
00:08:04: Das ist vielleicht für manchen fein aber wüsste ich, wenn nicht zwanzig Minuten von Frankfurt entfernt wäre wie oft ich dort hinfahren würde allein wegen der Sehnsuchtwägen?
00:08:14: Ist sowas wo ich halt einfach so sage nee das ähm so und dass es auch nicht das wo wo nachts gibt's so kennt ihr.
00:08:22: das gibt zur Plätze Und Orte, da fühlt man sich sowohl.
00:08:26: Da fühlt von Sekunde eins an wohl und angekommen.
00:08:30: Das war hier immer wiederkehrend der Fall!
00:08:33: Ja also ganz klar wir haben das ja den sämtlichen Broadcasten erklärt dass auch ich schon als Kind in Wadvisi immer war und meinen Sommer müssen gerade mal unsere Marjahin wuxieren genau auf unseren Sitzplatz.
00:08:55: Ich hab als Kind ja in Bad Wiese unglaublich viel verbracht mit meiner Tante Leni, die hier einfach für eine Familie Kindermädchen war.
00:09:04: Und dann durfte ich eben auch hier sein und Tigernsee war immer ein Teil meines Lebens.
00:09:09: Meine Mama hat ihren letzten Urlaub mit ihrem Papa hier verbracht.
00:09:15: Ja, warum guckst du so?
00:09:18: Ja alles gut!
00:09:19: Mit meinem Papa?
00:09:20: Ja mit deinem Papa.
00:09:21: Mein Papa, meine Eltern... Mama, Papa, genau.
00:09:24: Die haben hier ihren Urlaub verbracht, ihren Letzten und gemeinsam.
00:09:28: Tiggernsee hatte immer so ganz besondere ... wie soll ich sagen?
00:09:33: Anker oder schicksalhafte Momente.
00:09:37: Und zuletzt war es einfach auch so, dass wir als wir im Dezember waren irgendwie gefühlt immer so zu wieder wegfahren.
00:09:47: Und dann... Ich weiß nicht, wie das für dich, Friedrieke!
00:09:51: Also für mich hat das Ganze hier einfach, ist ein riesiger Prozess einmal.
00:09:56: Dass wir ja schon sage ich jetzt mal zu dritt oder als Familie schon mal überlegt haben wie wir näher beieinander leben können.
00:10:04: vor schon ein paar Monaten.
00:10:06: da war aber noch nicht klar wie
00:10:07: was
00:10:07: wo.
00:10:08: und interessanterweise habe ich schon vor ich glaube um dreiviertel Jahr zu jemanden gesagt Ich sehe mich langfristig am Tegernsee Und zu diesem Zeitpunkt war das aber einfach noch überhaupt nicht stimmig.
00:10:22: Jetzt sitze ich hier und wusste damals schon, dass ich gespürt habe was mal kommen wird.
00:10:27: Voll!
00:10:28: Das ist halt
00:10:30: magisch.
00:10:31: Für mich was damals während der Chemotherapie hatte ich einen Geburtstag gefeiert am twenty- achtem März, vierundzwanzig.
00:10:37: Dreiundzwanzig tatsächlich.
00:10:39: Dreundzwansicht und da hatte ich euch alle eingeladen zum Tegernsee.
00:10:44: Und da habe ich damals schon im Immobilien-Scout geschaut, ob ich hier ein Zweitwohnensitz zu Sachsenhausen hinkriege.
00:10:50: Und dann hab ich gesagt, boah!
00:10:52: Ich könnte mir echt vorstellen, hier zu leben, weil es einfach die Berge, die Natur der sie ... Weil ja, tiggern Sie jetzt wirklich wie mein Enkel gepflegt zu sagen, wollen wir noch ein bisschen am Meer bleiben?
00:11:03: Also das ist schon wirklich super schön.
00:11:06: Ja und dann passierte etwas... Es kam ja Information in unser Feld mehr Wahrnehmung für jeden von uns.
00:11:19: Und irgendwann gab es den Moment, an dem du dir ein Laptop aufgeschlagen hast, Friederike und hast gesagt guck doch mal hier!
00:11:29: Das war zwar nicht das wo wir jetzt wirklich hinziehen aber es war etwas wo wir alle gesagt haben wow... Es war so eine andere Art von Immobilie die wir mieten wollten haben wir uns ins Auto gesetzt und das habt ihr damals auch schon mitbekommen, also Bruderike und ich vor einigen Wochen losgedonnert sind.
00:11:50: Und dann zufälligerweise auch in Bad Wiesel erst mal unseren Untergrümpft hatten und dann woanders ein ganzes Stück weiter weg uns was anzuschauen, was nicht geklappt hat ne?
00:12:01: Ja!
00:12:02: Und wie dann vier Tage rumgefahren sind und ich dann irgendwann war Also wir haben überall jeden angesprochen, gefragt ja auf der Straße und so weiter.
00:12:12: Und im Arans habe ich dann irgendwann in unserer absoluten Lieblings-Location am Tegernsee, hab ich irgendwie, du hast nur noch zwei Kaffee bestellt und ich bin sass mit den Hunden da und hab da zwei Damen angesprochen die eher aussahen nach Kaufverkauf vom Haus an statt Mitwohnung.
00:12:31: Aber die hat uns tatsächlich die Wohnung in die Du-Listin jetzt mit deiner Familie ziehst, empfohlen und darüber dass ich mit der dann gesprochen habe kam dann unsere Weile.
00:12:45: Jetzt nochmal die Sack, die Katze aus dem Sack... Die Friederin Rieke und ich machen eine Mädchenwege.
00:12:52: Eine älteres Mädchen und ein jüngeres Mädchen ziehen zusammen in einer Wohnung Und lass uns einfach mal ballern, würde ich an der Stelle sagen.
00:13:01: Voll!
00:13:02: Wir sind froh dass unsere Mitmieterin unter uns schwerhörig ist, haben wir ein bisschen erfahren weil die Musik da soll sie auch immer die Hörgeräte rauslassen, ja?
00:13:09: Weil ich lieb's einfach und ich glaub du auch.
00:13:12: Ja absolut, aber schwerhört aufgrund des Alters ne?
00:13:14: Ja, ja.
00:13:19: Eine Bässe im Nachbarin können wir uns gar nicht vorstellen.
00:13:23: Also ihr müsst euch halt vorstellen, diese vier Tage wo wir quasi angefangen haben zu suchen oder wo wir
00:13:28: gesucht haben
00:13:29: war eine unglaubliche Reise für uns weil wir immer wieder Sachen angestoßen haben und dann wieder losgelassen haben.
00:13:35: Sachen angstoßen haben wieder los gelassen und es war ja wirklich eigentlich in dem Moment wo wir abfahren wollten saß so aus als hätten wir erst mal nichts und dann kam die Nachricht rein.
00:13:45: Und
00:13:46: zwar
00:13:47: ja
00:13:48: unglaublich!
00:13:48: Ja wir suchten einfach zwei größere Wohnungen.
00:13:54: Dann hab ich ja abgesagt, weil ich gesagt habe, sie haben nur eine und die andere ist zu klein.
00:13:59: Und hat sich mal nö, ich hab noch ... Die ist auch noch so wie jetzt.
00:14:04: Wir waren kurz vor der Autobahn.
00:14:06: Ja.
00:14:06: Und dann hat sie gesagt, es war auch noch an einem Feiertag.
00:14:09: Und da hat sie noch die Schlüssel alle besorgt.
00:14:11: Er meint, Nene kommt einfach vorbei und dann stand's fest.
00:14:15: Was dann ganz großes Kino war, war, Lisa, dass du uns vertraut hast?
00:14:19: Weil wir haben einfach dann zugesagt!
00:14:24: Und du hast einfach vertraut, dass wir wissen was wir tun?
00:14:27: Ja.
00:14:28: Also es war auch ein krasser Entwicklungsschritt für mich einfach nochmal so viele Themen über oder wirklich diese moral behafteten Thematiken eben über Bord zu werfen und einfach worauf sie auch ankommt auf die Bedürfnisse der Familie halt auch zu schauen und das wirklich einfach mal im Kern zu schauen, was wir brauchen.
00:14:56: Das war so krass!
00:14:57: Also dieser Weg dorthin einfach in dieses A das Vertrauen zu gehen B dieses Lasse ich jetzt zu diese Sehnsucht auch einfach mal umzusetzen in die Tat Einfach so einen großen Schritt zu machen.
00:15:12: Da waren schon viele Steps und Wellen dabei Aber es war so wichtig das einfach mal zuzulassen ohne pläuäugig zu sein Wie du auch schon gesagt hast, dieses zügige und aus einer Emotion heraus irgendwas zu handeln.
00:15:27: Nee!
00:15:28: Einfach ganz bewusst die Schritte eben zu gehen... Und ja, ich gefühle bin ich bei sich nicht nimmer gewachsen.
00:15:39: Ja voll!
00:15:39: Innerlich auf jeden Fall.
00:15:42: Und äh äh öfterlich hat es mich bestimmt zwei Zentimeter gekostet aber ähm..ja es fühlt sich auf jeden fall die letzten zwei Tage einfach so sehr richtig an Und ja, es war schon krass einfach auch in die uns vertrauen zu gehen.
00:16:00: Aber in der Kombination mit euch beiden wusste ich einfach, dass das ein gutes Ding wird wenn ihr sagt, dass ist Gutes.
00:16:06: Ja und dann kommt natürlich so eine Entschlussung gefasstes und man über die Folgen dessen sich bewusst ist was das halt bedeutet in Frankfurt und wir dann aber auch sehr einig waren, dass wir darüber nicht reden werden weil Wir wissen, was das bedeutet.
00:16:23: Weil dann eine Stillepost losgeht auf Frankfurt ist ein Dorf und es sind nicht nur Menschen dort, die einem Wohlgesommen sind sondern eben auch Menschen, die nicht mehr einen Wohl gesonnen sind und die eventuell ihre Geschichten dazu tun um sich da noch mehr bestätigt zu fühlen wie sehr die Person XY einfach ... wie auch immer ist, also ich meine stelle Post hat halt etwas von Intrige und von Wichtig-Tourerei.
00:16:54: Und das habe ich in meinem Leben so krass erlebt!
00:16:56: Also es gibt so ein Beispiel und das möchte ich deswegen erzählen weil ich einfach damit nochmal unterstreichen möchte dass Schweigen nicht heißt Verheimlichen sondern dass manchmal Schweigen einfach nur heiß wirklich sich auch ein Stück weit davor zu schützen was andere Menschen gar nicht aus bösen willm, aber unbewussterweise anderen damit antun.
00:17:16: Dass ihr nicht bewusst ist, was ihr mit so etwas lostreten.
00:17:20: Als es mit euren Bruder war, Lieschen, ich würde schon eurem Bruder sagen, das würde auch passen an der Stelle... Mit Lukas passierte und um den unfassbaren Unfall nach der Geburt hatte musste sich ja in der Zeit immer mal einkaufen gehen.
00:17:36: und dann stand ich an der Kasse und vor mir unterhielten sich zwei Einheimische aus dem Dorf, Frauen.
00:17:44: Und dann sagten die ... Ja, die Liederbach hat ja ein behindertes Kind gekriegt, weil sie mit giftiger Farbe die Ferne zu der Zeit renoviert, die mit der giftigen Farbe den Fenster lackierte.
00:17:57: und jetzt hat es ein behinderes Kind bekommen.
00:18:00: Ich stand dahinter und hörte mein Namen mit meiner Geschichte über meinen Kind sprechend Und die bezahlten und räumten dann ihre Lebensmittel ein.
00:18:08: Dann bin ich zu ihnen gegangen, mein Name ist Liederbach!
00:18:11: Ich habe mit keiner giftigen Farbe Fenster gestrichen... ...und meinen Sohn hatte einen schweren Unfall.
00:18:18: Die haben einfach überhaupt nicht mehr den Mund zugekriegt.
00:18:20: Und ich hab auch nicht weiter mitgesprochen, habe ich umkreten mögen gegangen.
00:18:23: aber das war so eine von superpräknanten Momenten wo ich dachte wirst ihr Menschen eigentlich was sie anderen Menschen damit antut dass ihr Dinge sagt von denen die nicht mal ansatzweise die Ahnung haben, was für Gründe da waren.
00:18:38: Und es war einfach auch etwas... In dieser Geschichte waren wir alle betroffen.
00:18:43: Dein Mann, dein Sohn Lisa Dufriederike mit deinem ganzen Umfeld viele Klienten, die auch regelmäßig nach Frankfurt kam und ich wirklich erst eine Woche bevor es dann wirklich losging.
00:18:55: Auch den Kenntnisbesetzerdienst natürlich zum Teil scheißegal war weil ob die nach Frankfurt fahren selbst also die Münchner waren natürlich happy weil sie gesagt haben Juhu, jetzt geht es an Tegernsee.
00:19:05: Das ist eine halbe Stunde von München entfernt.
00:19:07: also Bjornes das war für die ein Heimspiel sogar einer die direkt am Tegermsee wohnte.
00:19:12: Die waren natürlich dann so yes zehn Minuten habe ich das jetzt statt sechs Stunden.
00:19:17: Also und ob die Hamburger jetzt in den Flieger nach Münchner einsteigen oder in den flier nach Frankfurt?
00:19:22: Das ist einfach nur eine Sache des Gates.
00:19:24: Ja Was soll ich dazu sagen?
00:19:29: wir haben uns dazu entschieden.
00:19:31: Wir haben nicht darüber gesprochen noch nicht mal mit unseren Ängsten gesprochen darüber und haben gelernt, dass Schweigen zwar unglaubliche Spannungen in einem ausmacht.
00:19:45: Also die Spannung war wirklich zum Schneiden Aber wir haben sie einfach gehalten Und konnten Sie dann auch wirklich lernen loszulassen In dem Moment als es dann soweit war.
00:19:59: Ja und man darf sich trotzdem immer nochmal fragen Warum ist zum Teil so ein zerschneiden.
00:20:05: Es gibt, finde ich, zwei Aspekte einmal aus diesem, dass man es einfach gerne mitteilen würde des Herzens wegen und der Emotionen wegen oder um etwas im Außen zu bedienen das alles gut ist.
00:20:18: und der Harmonie halber also so diese.
00:20:21: aber das ist dann für mich künstliche Harmonie weil Harmonie entsteht nicht darin jeden und immer an einem Teil haben zu lassen sondern dann, wenn es für einen selber okay ist.
00:20:38: Und wenn man das nimmt ... Wenn man's nicht nimmt, dann nimmt man sie nicht.
00:20:43: Das hab ich einfach so krass gelernt.
00:20:45: Irgendwann gab's ein Moment, da war ich so overpaste vom Kopf her von diesem Over-Thinking die ganze Zeit dieses Was kann ich noch machen und wie kann ich das jetzt am besten?
00:20:54: Und so weiter.
00:20:55: Da hab ich so wem gegenüber muss ich denn jetzt?
00:20:59: wem über muss ich dienlich sein oder was darf ich da bedienen?
00:21:04: im Prinzip Nichts bedient.
00:21:09: Außer dass ich einfach nur sehr, sehr genau gucke was für unsere Familie das Beste ist
00:21:16: oder vor
00:21:16: allem für meinen Sohn und unseren Sohn einfach das B beste ist ihn so schnell und so gut als möglich hier in seinem neuen Zuhause ankommen zu lassen.
00:21:28: Ja und dann sind wir ja immer hergefahren mit ihm.
00:21:34: Der hatte natürlich dann direkt in der unmittelbaren Nachbarschaft zwei Jungs und der hatte da einen Doppelketter mit Doppelsitz.
00:21:43: Ja, das musste natürlich dann auch schnellstmöglich am Geburtstag bei, weil es war... Also für ihn war da mal unabhängig dessen dass er jedes Mal im Sitz hinten nur gerufen haben die Berge, die Berger und da die Kühe und da dies und da das und so dieses Schnee genau Und auch so dieses Wieder runtergekommen ist innerhalb von kürzester Zeit.
00:22:08: Da hab ich irgendwie das Gefühl gehabt, wir haben ja das letzte Mal als wir zu dritteren gefahren sind um dir zu viert dir die Wohnung zu zeigen.
00:22:16: Also haben wir dann auf dem Bauernhof da gewohnt irgendwo.
00:22:21: Der war diesmal jetzt wie selbst aber anyway und ja dann habe eben das gezeigt, dir gezeigt Ja und dann... Dann sind wir wieder zurückgefahren.
00:22:32: Das war dann nochmal der schwerste Step.
00:22:34: Da waren, du warst auch happy mit der Wohnung und oder Wohnungen.
00:22:39: Ja auf wie das alles gelegen hat umgelegen ist Und dann zurück.
00:22:43: der nächste step war schon war schon krass fand ich das abhandeln.
00:22:46: dann und dann hatte ein Mann das mega mit dem Umzugsteam gemacht ja es hat einfach auch Alles durch gegangen und Dann ist es in Bayern so dass es tatsächlich für uns erstbezug Also alles neu Das wir uns dann auch mal in der schnelle noch Küchen aussuchen muss.
00:23:05: Das war alles wild, dass die Planerei und mit dem mulmigen Gefühl auch dabei war, weil irgendwie man konnte ja nicht darüber reden und wir hatten nur uns.
00:23:20: Und wie gesagt es ist auch aus Gründen entstanden, die auch so nicht mehr zum Teil je nach Lebenssituation einfach auch nicht mehr tragbar waren.
00:23:28: Also, darüber müssen wir nicht im Einzelnen ins Detail gehen.
00:23:32: Wie du ja auch so schön im Entree sozusagen gesagt hast.
00:23:36: Da können wir auch gerade nichts zu tun haben.
00:23:39: aber es waren einfach auch Situationen die uns dazu einfach gebracht haben und wie gesagt haben auch mal auch ich die sehr sehr hohes, wie soll ich das sagen?
00:23:50: Vieles
00:23:50: Bewusstsein habe ich gemerkt hab schon, was darf der noch an den Weißen kommen?
00:23:55: und also Okay.
00:23:58: Und immer dieses Schwanken zwischen ... Anspannung und dieses ... Boah, das ist krass!
00:24:06: Okay?
00:24:06: Und auf der anderen Seite diese unfassbare Vorfreude, weil die Seele so danach geschrien hat schon vor.
00:24:13: Ja,
00:24:13: gleichzeitig.
00:24:15: Also ich merke es auch jetzt so als ich eben gerade zu eben noch mal hier durch den Regen gefahren sind, diese Luftalter Das muss ich wirklich all der sagen, weil das ist für mich alles ... Ja mehr also.
00:24:31: Ich glaub qualitattiver krieg' ich's grad nicht anders hinzuleben?
00:24:36: Ja voll!
00:24:37: Auch das Nervensystem bei mir.
00:24:41: Zwischendurch immer wieder in so einer Alarmbereitschaft hab ich gemerkt, hab ich immer wahrgenommen bin rausgegangen.
00:24:46: aber dieses Konstantessirenen und einfach diese Energie, die teilweise so angespannt war.
00:24:54: Für mich, die ich so wahrgenommen habe in der Stadt ... Ja, ich merke, dass sich total auch zur Ruhe kommen, dass ich ausatmen kann und aber auch das Ich in dem gesamten Prozess halt mich echt an erster Stelle gesetzt habe.
00:25:07: Und das hat auch ganz viel mit dem Schweigen zu tun weil es war für uns alle In dem Moment oder in der Zeit halt der Weg Und da ging es nicht darum, was andere darüber denken oder zu sagen haben.
00:25:21: Sondern das ging halt um uns, um jeden Einzelnen?
00:25:25: Ja!
00:25:25: Das habe ich auch mega wertgeschätzt.
00:25:27: Ich fand, die Verantwortung zu tragen ist ein Stück weit dafür.
00:25:35: Es war schon auch in vielen Antriepen von mir dahinter.
00:25:41: dass ich gesagt habe, lass es uns jetzt bitte tun.
00:25:44: Ja, setz einfach Zeit und nicht lasst uns mal überlegen wann sondern ich auch in einer gewissen Form Frankfurt als ein Stadt sehe.
00:25:53: die werde ich mein Leben lang lieben weil ich sie wirklich liebe.
00:25:56: Ich hab sie wirklich sehr.
00:25:57: Ich bin da auch groß geworden.
00:25:59: Nicht in der Stadt unmittelbar aber im Rhein-Main-Gebiet.
00:26:03: Ich hab das wirklich geliebt, auch mit meiner Mama bin ich bis Neu-Isenburg gefahren und damit der Straßenbahn rein in die Stadt, wenn wir mal einkaufen waren.
00:26:11: Also es war für mich auch pure Heimat.
00:26:14: Und Frankfurt hat mir letztendlich mit ihrer Klinik die Lebensleben gerettet da wieder danach so gesund wie ich heute bin weiter leben zu können.
00:26:27: Gleichermaßen bin ich aber auch so realistisch dass ich weiß, dass Frankfurt eine Stadt ist vollgepackt ist mit sensitiven Stellen in der Situation, die bei der wir auch nicht weggucken dürfen und das möchte ich auch ganz klar sagen.
00:26:43: Wir haben dort die Finance also die ganzen Finanzzentren EZB, wir haben die ganzen Daten logistisch, die ganzen Daten
00:26:55: Rechner
00:26:57: Zentrum.
00:26:58: Wir habe den großen Flughafen, wir alles Mögliche.
00:27:02: Ich sag jetzt einfach mal, jeder muss das für sich entscheiden.
00:27:06: Und ich hab für mich entschieden was ich wahrnehme.
00:27:10: Ich auch gesagt habe, ich mag nicht in eine Trucksituation kommen.
00:27:13: Sollte es eine Truksituation kommen, möchte ich da nicht drin sein.
00:27:17: und das heißt jetzt nicht dass ich im Podcast sage Frankfurt ist bedroht.
00:27:20: Das lasse ich mir nicht in den Mund legen.
00:27:21: In keinster Weise.
00:27:23: trotzdem darf jeder sein eigenes Sicherheitssystem in sich haben und das habe ich und würde ich und kann für mich persönlich entscheiden was ich für mich als richtig und wichtig empfinde, und gepaart mit der Sehnsucht nach Natur.
00:27:39: Gepaart damit dass ich diese dauerhafte Sirenen... Und wir wohnen noch nicht mehr in der Nähe von einer Feuerwehrstation oder so Krankenhaus Aber dieses manche hört es nicht.
00:27:51: Ich höre das und ich höre auch mein Nervensystem Was morgens schon wacht wird mit der Sirene.
00:27:57: Das muss einfach nicht sein.
00:28:00: Ja, und ich sage mal das sind so ein paar Sachen.
00:28:02: Und es soll vor allem eins heißen, dass hier keine Rechtfertigung, sondern wir möchten euch einfach an dieser Reise teilhaben lassen, an dem Entschluss und auch an den Mut, den wir auch gebracht haben alle zusammen zu sagen Wir brechen die Zelte ab und wir ziehen los!
00:28:18: Für mich war das das zweite Mal in meinem Leben.
00:28:23: Das letzte Mal war's deutlich heftiger weil ich A. alleine war und B. viel weiter weg, in eine ganz andere Kultur rüber.
00:28:30: Ich glaube dass die Bayern auch ne ganz altere Kultur sind, das werden wir da so wahrnehmen.
00:28:36: aber
00:28:40: ich kann einfach nur sagen mich hat damals Bali belohnt für den Hut zu gehen und ich fühle auch das hier allein schon.
00:28:48: diese Augenblicke wenn man je lang fährt und gemeinsam irgendwo einkehrt Jeder grüßt einen, jeder sagt Hallo.
00:28:57: Ob du auf der Straße abends läufst, führt die ... Servus!
00:29:01: Du wirst ständig angesprochen nahe.
00:29:03: Wie geht's?
00:29:03: Das kannte ich nur von Bali.
00:29:05: Aber in Frankfurt nicht.
00:29:07: Es hat auch nichts mit Frankfurt.
00:29:08: Ich möchte nicht, dass es in den Stadten ist.
00:29:11: Dafür bin ich der Stadt viel zu dankbar.
00:29:14: Vor allem zuletzt eben auch, dass sich da dieses Krankenhaus hatte und die Ärzte, die mir geholfen haben.
00:29:20: Möchte einfach an dieser Stelle aber das ist wirklich angebraten Irgendwann ist eine Zeit für einen so ne Sanduhr abgelaufen und das letzte Sandkorn ist einfach für Frankfurt bei mir gefallen.
00:29:31: Und jetzt gehts weiter!
00:29:34: Ich finde auch, also ich find es kann man auch nochmal... nochmal anders hin, um zu unterstreichen dass Frankfurt nicht schlecht ist.
00:29:43: Nichts ist wo ich sage das Wegen und wie kann man da nur leben oder Kinder großziehen?
00:29:52: Das meine ich überhaupt nicht.
00:29:53: aber es ist so vieles was hier dann funktioniert hat und dass man gemerkt hat dass es das Richtige ist.
00:30:00: also das ist eher dieses Es muss nicht erst etwas schlecht sein oder was irgendwie so sein, dass ich merke es geht nicht mehr.
00:30:08: also so viel nahe sein das es gar nicht mehr geht um das ich merken.
00:30:11: aber da wo man so ansticht ist so passt.
00:30:16: Also etwas ins Räumen gebracht hat und es ist nullkommann und auf Widerstand gestoßen hier.
00:30:24: Das ist so was, wo ich so sage.
00:30:25: Es war so krass!
00:30:27: Weil da war kein Widerstand so richtig da.
00:30:29: Da war nichts da, wo man hätte sagen können das...
00:30:32: Wir haben die Schlüssel schon bekommen bevor wir überhaupt den Liedvertrag unterschrieben haben.
00:30:35: Also ich fand es zwar schon der Hammer.
00:30:37: Deswegen sag' ich so, dass sind halt so Zeichen auch gewesen, dies auch wiederum zum Beispiel für mich, der so Routinen und zu liebt.
00:30:46: und Auslandsjahr wäre für mich die Hölle gewesen, es wär Straflager gewesen.
00:30:51: Also deswegen will ich einfach mal die Tragweite sagen.
00:30:55: aber wo ich gemerkt hab why not?
00:30:58: also da stand nichts mehr dazwischen so an Sachen außer ja hin und wieder auf jeden Fall manual das auf jeden fall und natürlich auch hier und da immer mal wieder so eine leichte Panik und Angst die sich dazWischen geschrummern Aber nichts was nicht zu überwinden war Und sich aber auch so angefühlt hat, wie... Also es ist von jedem der mitgegangen ist seine ganz eigene Entscheidung.
00:31:27: Ich muss schon sagen für meinen Sohn eine eigene Entscheidung.
00:31:31: in Anführungsstrichen, soweit es geht, war auch bei dem letzten Mal Hier sein, hat er uns auch so viele Hinweite gesendet oder auch ausgesprochen.
00:31:43: Das war schon so beeindruckend, wo man echt so gedacht hat, okay Clara geht's kaum.
00:31:47: Sag mir mal eins.
00:31:51: Hinten im Auto als er irgendwie in die Berge oder sowas geguckt hat, der ja gesagt hat ich will für immer hier bleiben oder für immer herein?
00:31:57: Ja!
00:31:58: Oder
00:31:59: nicht nur Urlaub?
00:32:00: Nicht nur Urlaub... und dieses Ständige halt auf den See zuschauen, auf Tegernsee zu gucken.
00:32:07: Und dieses ihn nicht wegbekommen davon.
00:32:09: also so dieses... Ich will hier bleiben ich will noch Stein reinwerfen.
00:32:13: Also dieses
00:32:18: ja dann dieses Vorbereiten zu Hause das war schon auch zu schauen dass man ihm nichts zu früh was sagt weil Kinder einfach gar nicht wissen was es bedeutet.
00:32:29: Er dann im Kindergarten das erzählt und dann hätte es halt auf der Stillepost bedeutet.
00:32:33: Aber wir haben trotzdem ihm immer wieder gesagt, jetzt geht's bald an Tegern sehen ne?
00:32:39: Und bis es dann endlich soweit war, ne?
00:32:43: Ja,
00:32:44: ja, das
00:32:44: war...
00:32:46: Ich find' einfach mega schön dass ich das auch alles so miterleben kann mit deinem Sohn und dem Enkel weil ich das hier selber keine Kinder habe oder
00:32:54: noch nicht.
00:32:54: Es
00:32:54: ist überhaupt
00:32:56: nicht der Haberfeind!
00:33:00: Ja, es ist einfach für mich auch super besonders ihnen da auch in einer gewissen Form begleiten zu dürfen.
00:33:04: In allen Möglichkeiten
00:33:06: die Rieke und Tante Riecke.
00:33:10: Und
00:33:12: ja... Egal schön!
00:33:13: Die ersten Salomon-Schuhe geschenkt hat sie mir gefunden.
00:33:15: Waterloo?
00:33:16: Was ist
00:33:18: los?
00:33:18: Da muss man in den Club der Salomonreger
00:33:22: einsteigen.
00:33:23: also
00:33:24: yeah he's ready
00:33:25: würde ich sagen.
00:33:26: Also ich muss ehrlich sagen, was in den letzten Wochen und Monaten ... Als wir dann alles unterstellt worden waren ist das eine von außen.
00:33:32: Es war aber mir eigentlich, es ging uns ja alles einmal eingeatmet, ausgeatmet weitergegangen wie so oft, ja?
00:33:38: Aber wie wir zusammengewachsen sind immer wenn wir zusammen waren, weil wenn wir alle irgendwie durch ein Wind waren und wir waren wieder zusammen klärte wieder komplett Ruhe an Wir waren so in der krassen Bubble dass Wir so aufgehoben waren, das war unglaublich.
00:33:57: Ja,
00:34:00: total.
00:34:01: Das war total krass!
00:34:02: Aber auch zu sehen wie das Netzwerk so funkt... Also nicht Netzwerkszitsitzte komisch und aber wirklich dieses... Ja schon?
00:34:12: Wie ein Ohrenwerk,
00:34:14: oder?
00:34:16: Oder einfach dieses Weichzufallen, egal was kommt.
00:34:22: Aber das hat viel Trotze mit Arbeit, Mut und Fleiß zu tun.
00:34:26: Dass man irgendwann an das Gefühl kommt wieder weich zu fallen.
00:34:29: Egal was passiert ... aber da sind einfach Menschen da, die einen wirklich halten.
00:34:37: Das ist schon ... oder auffangen?
00:34:39: War schon krass!
00:34:42: Ja und auch dieses bedingungslose ... also für mich bedingungslose Vertrauen zu haben einmal in einem selbst
00:34:50: In
00:34:50: uns gegenseitig und auch ins Leben, in den Weg.
00:34:53: Und sich nicht dem jetzt zu... Nicht selber zu bestimmen wie der Weg läuft sondern halt das einfach total zu fühlen und da mitzugehen egal was es auch bedeutet hat weil natürlich war das jetzt nicht alles easy-peasy
00:35:05: bis wir
00:35:06: hier im Moment sitzen.
00:35:07: also da gab schon echt viele Momente wo jeder für sich selber an die Grenzen gekommen
00:35:15: ist voll
00:35:17: Und es ist ja auch nach wie vor so, es zählt nicht alles.
00:35:21: Trotzdem geht ein gewisser Alltag in Alpenwirkenstrichen weiter und wir sehen ja nicht total Sunshine Recky mit der Sonnenbrille auf, das ist es ja nicht aber... Aber
00:35:31: wir haben sie deutlich mehr hier auf den Anfang.
00:35:33: Absolut!
00:35:34: Das ist auch ein ganz großer Wunsch, dass diese Weizsicht auf die Berge, Schneebedeckenberge Wälder und dieses Nebelicke oder dieser Sonnenuntergang halt nicht aufhört.
00:35:47: Also, das ist einfach nicht zu einer Selbstverständlichkeit wird.
00:35:51: Das glaube ich...
00:35:53: Ich habe gerade die Tage gestern als mit dem Auto alle zusammen unterwegs gesagt.
00:35:57: Ich habe in Bali nie aufgehört dankbar zu sein dass sich da lebe wo andere Urlaub machen.
00:36:02: und ich meine, Antegelnsee ist halt immer wirklich ein Deutschland aller der mit beliebtesten Urlaubsorte die man hat.
00:36:09: Und wir wohnen halt auch wirklich so nah da dran und gleichzeitig so nah trotzdem, dass wir in einer halben Stunde in München sind wenn wir wollen oder am Flughafen sind.
00:36:23: Dass wir einfach nicht leben mega lindlich also wirklich mega nicht.
00:36:29: Wir gucken aus unserem Fenster direkt in die Berge das ist schon auf dem Bauernhof sowohl als auch.
00:36:37: und gleichermaßen Können wir aber, leben wir so nah an der Strecke die direkt nach München führt oder auch nach Innsbruck?
00:36:46: Also jetzt eine Stunde nach Innesbruck ist einfach super toll.
00:36:51: Oder auch nach Rosenheim wo wir euch einer der geilsten Geschäfte gesammelt trinken müssen.
00:36:58: Aber auch wunderschön, dass deine Eltern hier oft in der Nähe sind.
00:37:02: Weil sie auch Immobilien haben und ja auch Leben.
00:37:04: Ja also für mich ist jetzt wirklich auch so diese Zusammenführung von unseren beiden, von meinen beiden
00:37:12: Familien.
00:37:14: Und einfach dieses Jahr der Lebensmittelpunkt wird jetzt einfach hier sein und ich für mich kann sagen das ich mein Leben schon echt oft zusammen gepackt habe und irgendwo anders hingegangen bin.
00:37:24: Deswegen ist es mir vielleicht im ersten Moment scheinbar ein bisschen leichter gefallen, aber trotzdem noch nie so die Heimat wirklich gefühlt verlagert.
00:37:37: Und ja, darauf freue ich mich jetzt auch einfach.
00:37:40: Ja und diese Kirchentür?
00:37:42: Also gestern Abend waren wir ja nochmal draußen.
00:37:46: Und dann haben wir den Kirchenturm beleuchtet gesehen, aber von innen beleuchtete.
00:37:51: Also man hört hier statt, sie reden viel Kirchenklocken und es gibt einem so ein krasses Gefühl wie soll ich sagen?
00:38:00: Soviel mehr mit dem Verbunden zu sein was ja auch unsere Aufgabe ist.
00:38:04: Unsere Berufung kommen ja nun mal aus dem Glauben, aus der Natur und ich finde das ist zum Beispiel Die gehen mit einem Diom, mit dem Thema Medium wie auf Bali so altjahr.
00:38:14: Da ist das super, ne?
00:38:15: So dass sie nicht noch fragen, wie's Wetter morgen wird was ja natürlich nicht meine Aufgabe isst Aber also auch ins Ganze mit Klängen und Sound.
00:38:22: Das ist für offen.
00:38:23: die Menschen hier drin oder einfach an sich zu arbeiten andere Perspektiven einzunehmen Mit der Natur zu gehen, zu erkennen, dass die Energie mit der Natur zusammenhängt usw.
00:38:34: Das ist natürlich nochmal etwas ganz anderes hier als jetzt in der Stadt
00:38:39: Ja, und auch dieses ursprüngliche.
00:38:41: Also wie viel Schreinereien haben wir hier?
00:38:43: Wie viele kleine Läden hat man noch... Wo wir ja ganz genau wissen das haben wir alle noch erlebt Die kleinen Läde hatten mir auch überall noch miterlebt Und wir haben aber auch miterlebten.
00:38:56: Das gilt nicht für Frankfurt nur sondern allgemein für Großstädte nochmal gar nicht so gemeint Aber die kleinen Lähnen ausgestorben sind und keine Chance mehr haben.
00:39:08: Und hier gehen wir so lange und denken, warte mal jetzt eine Mitzkerei.
00:39:13: Da hat es einen Plumladen da hat sie Konditorei also dieses alles das was ist irgendwie Fuster also das was es echt so ja kaum noch gab oder ja einfach natürlich von von großen Filmen, die super Ideen hatten wie Flaschenposten oder so.
00:39:31: Aber verdrängt worden sind...
00:39:34: Getränkemärkte?
00:39:36: Ja deswegen sage ich Flaschendposten und so weiter.
00:39:39: Das sind einfach Sachen wo ich sag so schön weil wir schon natürlich jetzt mit einer ganz anderen Perspektive auch auf die Dinge.
00:39:46: Wir Menschen die zum Beispiel
00:39:48: nur
00:39:49: das eine gelebt haben.
00:39:50: also es ist echt so dieses wow!
00:39:52: So Tante Emmerlane gibt's hier noch
00:39:55: Ja und auch gestern, wir sind ja gestern durch Bad Tölz gelaufen.
00:39:59: Wobei wie dort nicht leben sondern einfach nur eine Zwischenlandung haben aber durch Bad Thölz und zwar ich habe so gedacht wow was ist das für ein Straße hier?
00:40:08: Es war so wunderschön und da gab es so Läden wo man dachte also aus diese Spielwarenläden Also nicht einfach ne riesen großes große Kette Sondern Spiewahrenladen oder bis zu kleine Einzelhändler die einfach so, auch mal ein bisschen Schnickes nur haben.
00:40:27: Einfach so einen Geschenkel laden... Eine
00:40:30: Lade?
00:40:31: Eine Laden ist auch krass!
00:40:33: Aber es war einfach, ja man kann das gar nicht anders sagen aber auch die Leute dann, die dann einem immer wieder grüßen.
00:40:39: also das ist mir einfach sehr aufgefallen.
00:40:42: auf gestern Abend als wir im Hund draußen waren die so Ja und Hallo was macht ihr hier?
00:40:47: Also witzig einfach Ich hatte es schon fast wieder vergessen, wie das ist.
00:40:53: Auf Badie war's einfach immer so.
00:40:55: Dann bin ich nach Deutschland gekommen, Frankfurt war ich geschockt!
00:40:58: Das ist nicht mehr dabei jetzt ist es wieder da.
00:41:00: also es ist das eine Ja.
00:41:03: und dann ansonsten muss man einfach sagen gehts ja für uns alle genauso weiter weil wir einfach genau so weiter leben können Wie wir das auch in Frankfurt getan haben, weil wir einfach keinen Job haben und der Ortsgebund war.
00:41:16: Und deswegen kam dann ja auch die große Frage warum müssen wir eigentlich hier leben?
00:41:21: Und auch die Preisezahlen, die natürlich dieses Leben in der da wo wir gelebt haben mit sich gebracht hat wenn man fürs gleiche Geld sogar weniger Geld viel mehr Natur leben kann.
00:41:32: Und warum muss man... Das finde ich auch so super wichtig.
00:41:36: Warum muss man das ganze Jahr arbeiten um dann hier wohin zu fahren, wo man daran traurig ist dass man wieder wegfahren muss.
00:41:43: Warum lebt man nicht dort wo man gerne leben würde?
00:41:45: Weil die Natur so schön ist weil die Luft so gut ist und weil es ein innerlich so entschleunigt?
00:41:51: Und wenn man die Möglichkeit hat aufgrund seiner Berufung oder Job dann sollte man das tun und nicht Es einfach vor sich her schieben und denken Mensch wäre das toll Wenn man das täte.
00:42:02: man hat nur das eine Leben und wenn man das nicht nutzt Dann hat's einfach.
00:42:08: für wem tust du das, wenn du es doch gar nicht tun willst.
00:42:13: Dann tu doch das was du willst!
00:42:17: Ja aber so ist es einfach.
00:42:20: und ja und somit ist einfach für euch zu wissen wir sind im Jahr des Feuerferdes ne?
00:42:26: würde ich sagen jetzt immer mal drauf gestiegen.
00:42:29: Direkt mal Tempo.
00:42:30: Da haben
00:42:30: wir direkt Tempo und sind einfach mal auf ein hundert Kilometer von Frankfurt weggezogen und leben einfach sehr nah beim Tegernsee Aber auch beim Schliersee, aber auch beim Achernsee.
00:42:42: Also kann man ja sagen was man will hier, Herrner?
00:42:45: Es sind ja viele Seen, aber vor allem ganz viele Berge und wir sind ... Die nächsten Tage ziehen wir jetzt erst mal ein.
00:42:55: Unser Möbelwagen ist jetzt nix on the road Und da ist einfach das, was ich euch immer gesagt habe.
00:43:04: also Ich kann für mich nur sagen, ich leere was ich lebe.
00:43:07: Ich kann aber nur sagen, da gab es irgendwann einen Zusammenbruch.
00:43:13: Dann gab's ein Umbruch und dann gab's den Aufbruch.
00:43:17: Und den haben wir alle jeder für sich erlebt in den letzten Monaten Den Zusammenbrug nicht mit den Nerven Sondern einfach den Zusammenbruchs von etwas was nicht mehr zu halten war.
00:43:29: Das brach zusammen und dann brach es um und dann prach es auf.
00:43:33: Und das haben wir glaube ich aller am Dienstag auf der Autobahn erlebt dass wir auf dem Aufbrucht waren zwar eine freiwillige Aufbruch und kein Aufbrug aus Not.
00:43:43: Und keinen Aufbruchs wegen irgendwelchen Menschen, Personen Situationen oder sonst was und auch nicht wegen einer Stadt nur sondern vor allem wegen einer großen Sehnsucht nach etwas was uns Ruhe gibt, was uns Entschleunigung gibt Was uns noch viel mehr ankommen lässt in uns und auch für das was in uns lebt was wir mit anderen Menschen teilen wollen und vor allem auch Frieden mehr in uns schafft.
00:44:09: Und das war der Grund und jeder, der was anderes darüber sagt könnte euch ganz sicher sein.
00:44:15: Das kommt von diesen Menschen und es zeigt das Gesicht von diesem Menschen.
00:44:19: nicht dass was uns betrifft.
00:44:21: Vielleicht erkennt ihr euch ein bisschen da drin in diesem Podcast heute wieder von manchen Sachen die wir gesagt haben.
00:44:28: aber was wir euch vor allem heute mitgeben wollen ist Mut!
00:44:31: Warum haben
00:44:32: wir das so offen geteilt?
00:44:33: Nicht um unsere Stellung darzustellen, das haben wir mit euch geteilt Weil wir euch sagen wollen, macht's nicht morgen sondern machts heute.
00:44:42: Schiebe es nicht nach vorne was eure Wünsche sind, sondern macht eure Wüsche zu eurem Leben und das liegt nicht am lieben Gott und nicht an der Energie, sondern es liegt an euch ob eure Wunsch in eurem leben gelebt werden können.
00:44:55: dafür braucht ihr Mut.
00:44:57: schiebt sie nicht voran, sondern lebt sie ihm jetzt.
00:45:00: machts möglich.
00:45:02: ihr werdet unterstützt aber nur wenn ihr es möglich macht weil dann Ist das unmögliche möglich, wenn es unmöglichen Raum bei euch bekommt?
00:45:11: Ja.
00:45:12: Also dem ist nichts hinzuzufügen außer dass es für jede Lebenssituation auch andere Lebens- oder Mutaufgaben gibt.
00:45:20: so und ja er ist ja einfach sehr vielfältig dieser Mut den wir hier meinen.
00:45:28: In ganz vielen Bereichen.
00:45:29: Exakt!
00:45:29: Es nicht
00:45:30: mehr nur
00:45:32: auf dem Zyku oder auf Hochseuner
00:45:35: Jeder, der da wo steht.
00:45:37: Genau und den
00:45:38: Ruf hört jeder die Sehnsucht nach etwas rufen das hört und fühlt man.
00:45:45: Ihr Lieben ihr werdet uns bestimmt ganz bald auch mit einem tollen Workshop am Tegernsee erleben, der aus den verschiedensten Berufungen von uns eben zusammengestellt ist vor allem auch mit dem Sound von Frederiko von Lisa mit ihrem Bewusstseinstraining und genauso mit Friederike, mit ihren Bewusstseinstraining und Sound.
00:46:09: Und bei mir das was es schon immer gab, das wird's auch immer weiter geben.
00:46:15: Wir werden euch davon in Kenntnis setzen und ansonsten könnt ihr uns gerne schreiben.
00:46:21: Ihr habt unsere Kanäle.
00:46:22: bei Instagram könnt ihr jedem einzelnen auch mal schreiben Ja, vielen Dank, dass ihr uns heute gehört habt.
00:46:34: Macht was draus?
00:46:36: Danke für das Vertrauen!
00:46:39: Genau und euch wünschen wir jetzt auch eine gute Reise egal, was ihr für eine Reise habt.
00:46:45: Manchmal muss nicht der Ort verändert werden und trotzdem ist es ne lange Reise
00:46:49: Ja, aber erst mal schöne Reise auch ins Wochenende.
00:46:52: Hier an der Stelle.
00:46:53: Genau!
00:46:53: Das ist ein Hammer.
00:46:54: Aber es sind Verlängerungen.
00:46:55: Ich glaube, man
00:46:56: macht euch gemütlich an der Stelle, weil das soll ja auch hier und da mal regnen.
00:47:00: Wir haben heute tatsächlich acht Grad hier.
00:47:03: Winterjacke!
00:47:04: Wer genau?
00:47:05: Also alles Liebe euch!
00:47:07: Bis
00:47:07: dann!
00:47:07: Tschüss!
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